PodCasting für Coaches – Grundlagen & Technik

Wie der vorangegangene Artikel „VideoCasting für Coaches“ beschäftigt sich dieser Artikel mit den Möglichkeiten des Podcastings als Marketinginstrument im Rahmen des Content Marketings. Während ich im letzten Artikel aber über das Medium Film zwei sensorische Kanäle gleichzeitig (Bewegtbild und Ton) für die Darstellung der Inhalte genutzt habe, beschränke ich mich in diesem Beitrag ausschließlich auf den Audiokanal. Diese Sendeform werden viele meiner Kunden im ersten Moment als angenehmer empfinden, weil sie sich über ihr Äußeres, ihre Mimik und Gestik sowie die Optik der Umgebung, die sie als Bühne nutzen, keine Gedanken mehr machen müssen. Damit einhergehend ergeben sich aber auch ganz neue Herausforderungen.

Zum einen fehlen natürlich die Möglichkeiten visueller Hilfsmittel wie Flipcharts oder Ähnlichem. Gerade meine Kunden aus dem Bereich der Organisationsentwicklung beginnen die Planung ihrer Kundentermine vor Ort meistens mit dem Satz: “Wie viele Flipcharts stehen mir zur Verfügung?” oder “Kann ich Ihre Konferenzraumwände mit beschrieben Flipchartblättern bekleben?” … und schreien laut „Amputation“ wenn diese Möglichkeit abhandenkommt. Tatsächlich ist die verständliche Beschreibung komplexer Zusammenhänge nur über das Medium Sprache, also das Malen eines Bildes im Kopf des Zuhörers mit Worten, eine eigene Kunst, die erst einmal gelernt werden will. Und dabei spreche ich noch nicht über den Aufbau eines Spannungsbogens oder die Verankerung der Kernbotschaften über Intonation und Prosodie!

 

Die Herausforderung

Zum anderen ist es deutlich fordernder, einen Zuhörer bei der Stange zu halten als einen Zuschauer. In unserer modernen, schnell getakteten und durch multisensorische Reize geprägten Welt haben viele Menschen nur noch die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches und große Probleme, mit dem Fokus überhaupt im Moment zu bleiben. Andere dagegen benötigen zwingend ein gewisses Grundrauschen, Multitasking oder multimodalen Input um bei der Sache bleiben zu können, ohne sich zu langweilen und gedanklich abzuschweifen. Zur zweiten Sorte darf ich mich selbst zählen, einfache und oftmals monotone Grafikbearbeitung im Rahmen der Erstellung von Webseiten bekomme ich nur noch hin, wenn nebenher der Fernseher läuft…
Die ablenkungsfreie Konzentration und Informationsaufnahme auf nur einem sensorischen Kanal wird daher von vielen als sehr anstrengend wahrgenommen, vor allem, wenn es darum geht eine größere Menge an Informationen aufzunehmen; und in unserer visuell geprägten Welt scheint das (Zu-)Hören immer stärker ins Hintertreffen zu geraten. Deswegen ist der Konsum von Hörspielen oder auch Podcasts bei Autofahrern sehr beliebt, da es besonders auf langen Fahrten über die Autobahn ideal die Ausübung eines weitgehend automatisierten Vorganges wie dem Autofahren als visuelles Grundrauschen mit der ansonsten (überwiegend) ablenkungsfreien Konzentration auf das Hören in einem geschlossenen und damit sicheren Raum verbindet.

In der Zeit, als ich selbst noch viel als Consultant für meine Kunden unterwegs war und sechsstellige Kilometerzahlen pro Jahr „runtergerissen“ habe, bekam die Vorbereitung auf die teilweise stundenlangen Autofahrten einen eigenen Terminblocker, in dem ich meinen iPod mit diversen Podcasts je nach Stimmung und Aufnahmefähigkeit vollgeladen habe. In dieser Zeit habe ich auch das Medium Podcast für die Zwecke des Marketings kennen- und schätzen gelernt. Besonders die Reihe “Das Abenteuer Leben“ hatte es mir damals angetan. Ich empfehle hier als Einstieg die Beiträge von Sebastian Stockebrand, der in seiner Serie „Abenteuer Coaching“ auf eine angenehm unaufgeregte Art kompetent Grundlagen, Methoden und Tools aus dem Coaching erklärt und mit Erfahrungsberichten würzt.

Der Werbe-Aspekt

Ganz besonders ist mir aufgefallen, welche emotionale Nähe sich zu den verschiedenen Podcastern mit der Zeit „einschleicht“. So wie Untersuchungen ergeben haben, dass langfristiger Konsum von Fernsehserien dazu führt, dass bei den Zuschauern in MRT-Untersuchungen des Kopfs beim Zeigen von Bildern der Schauspieler aus der Serie irgendwann dieselben Gehirnmuster aufleuchten, die wir beim Kontakt mit engen Familienmitgliedern messen können, so gehe ich davon aus, dass es sich anfühlen wird, als ob man einem alten Bekannten begegnet, sollte ich einmal einen dieser Coaches persönlich treffen. Losgelöst von der Beziehung, die sich aufbaut, wenn man einer Person stundenlang beim Erzählen zuhört, ist das aus vertrieblicher Sicht natürlich Akquisezeit, die man als Einzelperson in klassischer Form rein vom zeitlichen Aufwand in einem Menschenleben gar nicht ableisten könnten. Herr Stockebrand brüstet sich auf seiner Webseite (Stand 26.01.2016) mit über 250.000 Downloads von Beiträgen aus seiner Podcast-Reihe. Selbst bei einer durchschnittlich angenommenen Länge von nur 20 Minuten (tatsächlich ist es meistens mehr) pro Podcast ergeben sich daraus 250.000 x 20 Minuten = 5 Millionen Minuten! Rechnet man 5.000.000 / 60 Minuten = 83.333 Stunden und teilt dies durch 8.760 Stunden, die ein Kalenderjahr (mit Ausnahme der Schaltjahre) hat, sind wir bei ca. 9,5 Jahren ununterbrochener Sprechzeit vor potentiellen Kunden. Zum Vergleich: Auf vergleichsweise gut laufenden und etablierten Webseiten meiner Klienten tummeln sich im Schnitt zwischen 100 und 1.000 Kunden mit 2-3 Minuten Verweildauer pro Monat! Natürlich vergleiche ich hier Äpfel mit Birnen, aber die Kernaussage ist klar:

Podcasting lohnt sich!

Und da die dringendste Frage und potenzieller Showstopper erst mal ist, ob Sie dafür nicht ein professionelles Aufnahmestudio brauchen, wie Sie es sicher von LifeCams wie der von SWR3 und Anderen kennen, beschäftige ich mich in meinem ersten Beitrag aus dieser Serie tatsächlich zunächst mit der zugrundeliegenden Technik und nicht so sehr mit den Inhalten und Mehrwerten dieses Formates.

Die Technik

Also beschäftigen wir uns in diesem Beitrag nun direkt mit der Frage, was an persönlichen, technischen und sonstigen Voraussetzungen vorhanden sein sollte, damit Sie ungehindert auf Sendung gehen können. Zuallererst sollten Sie der deutschen, oder, im Bereich der Organisationsentwicklung vor internationalem Publikum im Groß-Konzern-Umfeld, der englischen Sprache mächtig sein. Wenn wir das großzügig unterstellen, landen wir direkt bei den Anforderungen bezüglich Hard- und Software. Hier benötigen Sie als Basis einen handelsüblichen Computer oder Laptop. Da heutzutage die meisten angeschlossenen Audio-Geräte mit eigenem Interface in Form von USB oder Wireless-Buetooth daherkommen, ist die Qualität des Onboard-Audio-Chips ziemlich egal (und meistens auch unterirdisch). Nachdem ich noch keinem Kunden ohne PC oder Mac begegnet bin, nehme ich einfach mal an, dass Sie auch über einen solchen verfügen.

Weiterhin benötigen Sie eine Software, die optimalerweise sowohl kostenfrei als auch einfach zu bedienen ist. Da Sie wahrscheinlich weder Zeit noch Lust haben, sich mit dem aufwendigen Mischen verschiedener Tonspuren und der Verwendung von speziellen Effekten aufzuhalten (und Ihr Budget vermutlich ebenfalls nicht mit den Ausgaben für o.g. Tonstudio belasten wollen), reichen hier Programme wie GarageBand (auch unter iOS, also für iPad und Co. verfügbar) für den Mac oder Audacity für Windows völlig aus.

Somit bleibt eigentlich nur noch das Equipment für die eigentliche Aufnahme in Form eines Mikrofons mit begleitendem Zubehör als ernsthafter Investitionsposten im Raum stehen. Natürlich können Sie hierfür das Onboard-Mikro Ihres Laptops oder das Headset Ihres Smartphones heranziehen. Davon möchte ich an dieser Stelle jedoch dringend abraten. Wie bereits angesprochen gehe ich davon aus, dass Sie für die sogenannte „Postproduktion“, also das nachträgliche Schneiden, Mischen und Optimieren Ihrer Aufnahmen so wenig Zeit wie möglich investieren wollen. Je schlechter aber die Qualität der ursprünglichen Aufnahme ist, desto länger werden Sie damit beschäftigt sein, im Nachgang Feintuning zu betreiben.

Beachten Sie dabei, dass eine zu schlechte Qualität der Beiträge in Ihrem Podcast ein echter Conversion-Killer mit Kopfschmerzgarantie sein kann. Ab einer (individuell verschiedenen, aber messbaren) Menge an Knacken, Rauschen, Klirren, Ploppen und sonstigen Verzerrungen schalten die Zuhörer einfach ab. Dass Ihre Beiträge mit hoher Wahrscheinlichkeit oftmals beim Autofahren gehört werden, das von sich aus schon eine Menge Begleitgeräusche mit sich bringt, macht das Ganze an dieser Stelle nicht besser. Ganz besonders schlimm sind hier Mitschnitte aus Workshops oder Telefon-Interviews über das Mobiltelefon, die sich keiner mehr freiwillig anhört, egal wie qualitativ hochwertig der Inhalt auch sein mag.

Entscheidungskriterien

Daher habe ich mich mit dieser Herausforderung ganz besonders intensiv auseinandergesetzt und widme ihr auch hiermit einen eigenen Beitrag. Die wichtigsten Fragen, die ich mir dabei gestellt habe, sind folgende:

Wie muss die Hardware zur Aufnahme von qualitativ hochwertigen Podcasts beschaffen sein, damit

  • Sie ohne weiteres Equipment wie Soundkarten oder Mischpulte sofort loslegen können
  • Sie keinerlei technisches Verständnis mitbringen müssen
  • Sie keine baulichen Maßnahmen zu Hause vornehmen müssen
  • Sie immer noch bei Bedarf mobil sind

Entlang dieser Entscheidungskriterien habe ich mich für die Anschaffung folgenden Equipments entschieden:

( * Preis bei Amazon / ** Preis bei Thomann; Stand 25.01.2016, siehe unten)

Des Weiteren nutze ich (der Vollständigkeit halber) zum Abhören meiner eigenen Aufnahmen:

  • Den Abhörmonitor AV42 von M-Audio
  • Den Kopfhörer Bose QuietComfort 3

Da Sie zu Hause zum Abhören Ihrer Aufnahmen von der eigenen Stereo-Anlage bis hin zu Ihrem Auto alles benutzen können und probehalber auch versuchen sollten, gehe ich darauf jedoch nicht weiter ein.

Selbsterklärung

Für diesen Artikel wurden mir als Ergänzung zu meinen eigenen Aufnahmen freundlicherweise Bilder von den Marketing- und Vertriebsabteilungen der verschiedenen Hersteller zu Verfügung gestellt. Ich unterhalte darüber hinaus keinerlei Beziehung zu diesen Firmen und wurde auch zu keinem Zeitpunkt bei der Auswahl beraten oder gar in irgendeiner Form gesponsert.

Das komplette Equipment sieht also folgendermaßen aus:

Mikrofon Røde NT-USB

Beim NT-USB handelt es sich um ein Kondensatormikrofon, das speziell für das Einspielen von Gesang oder Sprache am Schreibtisch konzipiert wurde. Als sogenanntes Großmembran-Mikrofon hat es eine relativ hohe Grundempfindlichkeit, was es insgesamt rauschärmer macht als ein Kleinmembran-Mikrofon. Es verfügt über einen im Stativ integrierten Wind- bzw. Popschutz, der beim Herausfiltern von unerwünschten Pop- und S-Lauten, wie sie unumgänglich bei Sprach- und Gesangsaufnahmen auftauchen, hilft. Am Mikrofon lässt sich direkt ein Kopfhörer anschließen, um sich selbst während der Nutzung sozusagen durch das Mikrofon hören zu können. Das hat einen ähnlichen Effekt, wie wenn man die eigene Anrufbeantworter-Ansage abhört, Sie werden erstaunt sein ;-).

Das für mich wichtigste Argument für dieses spezielle Mikrofon (abgesehen vom guten Preis-/Leistungsverhältnis) ist der direkte Anschluss an den PC oder Mac per USB-Kabel. Mit einem entsprechenden Adapter können Sie das Mikrofon sogar direkt an einem Tablet oder Smartphone betreiben. Da die Signalwandlung von analog auf digital direkt im Mikrofon stattfindet, sind Sie unabhängig von der (meist zweifelhaften) Qualität Ihrer Soundkarte. Das mitgelieferte USB-Kabel ist 6 Meter lang und lässt sich bei Bedarf auch noch mit einem aktiven USB-HUB verlängern. Da Sie aber wahrscheinlich selbst am PC sitzen werden, um die Aufnahme zu starten bzw. zu beenden, sollte das völlig ausreichen.

Für mich war es besonders wichtig, dass das Gerät im wahrsten Sinne des Wortes tatsächlich mit „plug & play“ funktioniert – reinstöpseln und los geht’s.
So können Sie sich direkt auf das Podcasting konzentrieren, ohne sich im Vorfeld noch mit der Technik bekriegen zu müssen!

Mikrofonspinne Røde SMR

Wenn Sie sich das Mikrofon so wie ich mit dem mitgelieferten Dreibein auf Ihrem Schreibtisch platzieren, dann bekommen Sie wahrscheinlich -genauso wie ich- Probleme mit dem sogenannten Körperschall. Körperschall ist Schall, der sich in einem Festkörper (in diesem Fall Ihrer Tischplatte) ausbreitet. Es handelt sich um Vibrationen, die erzeugt werden, wenn Sie während der Aufnahme mit der Maus klicken, etwas auf der Tastatur schreiben, oder die Festplatte Ihres Laptops anläuft, der ebenfalls auf dem Tisch steht. Dieser Körperschall macht sich während der Aufnahme sehr unangenehm in Form von Stör- und Nebengeräuschen bemerkbar und kann die Qualität Ihrer Aufnahme nachhaltig beinträchtigen.

Daher empfehle ich Ihnen den Einsatz einer sogenannten Mikrofonspinne. Diese entkoppelt das Mikrofon vom Stativ und verhindert zuverlässig das Auftreten dieses Problems. Das von Røde empfohlene Zubehör passt einwandfrei und bringt zu einem übersichtlichen Preis auch noch zusätzlich einen besseren Wind-/Popschutz mit. Beachten Sie allerdings, dass das Mikrofon dadurch ziemlich vorderlastig wird. Wenn Sie vor Ihrem Schreibtisch hoch sitzen und das Mikrofon entsprechend ankippen ist das kein Problem, ansonsten werden Sie nicht darum herumkommen, das mitgelieferte Stativ durch ein stabileres Modell zu ersetzen oder am hinteren Dreibein zu beschweren.

Mobiler Akustikschirm „the t.akustik Micscreen flex“

Ein Zubehörteil, das ich mir selbst auch erst im Nachhinein angeschafft habe, ist ein Akustikschirm, der das Mikrofon gegen unerwünschte Störgeräusche von außen und vor allem den Raumhall meines Büros abschirmt, der entsteht, wenn ich in das Mikrofon spreche. Obwohl mein Büro eigentlich nach meinem Dafürhalten bedingt durch einen dicken Teppich und viele kleinteilige Accessoires relativ arm an Nachhall ist, war ich doch sehr erstaunt, wie deutlich und wie störend er in der Aufnahme zu hören war. Bedingt durch meinen sowieso recht ausgeprägten stimmlichen Brummbass wurde die Aufnahme hallig und schwammig und dadurch sehr anstrengend im andauernden Konsum.

Der Akustikschirm umschließt das Mikrofon mit ca. 220 Grad und lässt nur noch den Schall von vorne an der Membran ankommen. Das Mikro wird dadurch akustisch „trocken“ gelegt und unabhängiger von seiner Umgebung. Als positiven Nebeneffekt gleicht der Schirm die Vorderlastigkeit der Mikrofonspinne wieder aus und macht alles wieder schön stabil. Allerdings nimmt die Gesamtkonstruktion damit auch einen nicht unerheblichen Platz in Anspruch, so dass das Mikrofon nebst Stativ einfach nach Gebrauch im Regal verschwinden zu lassen meist keine naheliegende Option mehr darstellt. Positiv zu vermerken ist aber, dass der Akustikschirm auch einen hervorragenden Rundumschutz darstellt. Als meine Katze das Ganze im Vorbeirennen vom Schreibtisch gefegt hat, ist das Mikro völlig beschädigungsfrei wie in einem Airbag kurz auf dem Boden hochgefedert und dann unbeeindruckt liegen geblieben.

Sollten Sie den Aufwand scheuen und sowieso lieber im Stehen sprechen, finden Sie eine akustisch brauchbare und vollkommen kostenfreie Sprechkabine in jedem Haus: Es ist Ihr Kleiderschrank. Jacken, Hosen und Mäntel werden zur Seite geschoben und ergeben eine wunderbare Schalldämmung, bei Bedarf können Sie noch Decken über die geöffneten Türen hängen. Allerdings sollten Sie dann eventuell die Investition in einen Mikrofonständer in Betracht ziehen, wenn Sie das Mikrofon nicht einfach an der Kleiderstange in Ihrem Schrank aufhängen wollen. Wenn Sie wie an Ihrem Schreibtisch Stichpunkte oder Text von einem Bildschirm ablesen möchten, klemmen Sie sich Ihr Tablet einfach in einen Hosenspanner und hängen es an derselben Kleiderstange auf. 😉

Die meisten Leute können im Stehen sowieso besser sprechen, weil sie dann besser in den Bauch atmen können – da ist dann nichts eingeklemmt. Das führt zu einer stärkeren Luftsäule und sagt dem Körper, dass alles okay ist. Denn Bauchatmung erfolgt nur, wenn Sie relativ entspannt sind. Diese Art der Entspannung führt zu einer schöneren, resonanzreicheren Stimme und die stärkere Luftsäule führt zu mehr Sicherheit und mehr Variationsmöglichkeiten beim Sprechen.

Und wie klingt´s?

Nachdem Sie nun geduldig meine im Vergleich zum tatsächlichen Umfang des Hintergrundmaterials beträchtlich kondensierten und auf das für Sie Wesentliche zusammengefassten Ausführungen über Technik und Aufbau verarbeitet haben, hören wir uns jetzt mal die Ergebnisse dieser Konfiguration an. Um Ihnen einen umfassenden Eindruck bieten zu können, habe ich mich zu einer kurzen Session mit meinem Kunden Mike Meffert getroffen. Mike ist spezialisiert auf musikgestütztes Coaching und Therapie und beschäftigt sich darüber hinaus mit der musikalischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Er hat sich autodidaktisch das Gitarrespielen beigebracht und bietet basierend auf seinen Erfahrungen inzwischen selbst Unterricht an. Losgelöst von seiner sehr angenehmen Persönlichkeit also der perfekte Ansprechpartner für mich, um das empfohlene Equipment zu testen!

Gemeinsam haben wir nicht nur kurze Sprachpassagen in einer gestellten Interview-Situation aufgenommen, sondern auch sein Gitarrenspiel mit und ohne Gesang. Die vorliegenden Aufnahmen wurden in meinem Homeoffice mit der oben dargestellten Technik ohne weitere Vorbereitung aufgenommen. Des Weiteren habe ich auf jede Nachbearbeitung der Tracks verzichtet, um Ihnen einen möglichst authentischen Eindruck der gebotenen Qualität der Aufnahmen zu liefern.

Fazit

Mit einer Ausrüstung von 250,- bis 300,- Euro sind Sie in der Lage, zuhause einen Podcast zu produzieren, der von der Audioqualität selbst gehobenen Ansprüchen genügt. Ich hoffe die beigefügten Aufnahmen haben Ihnen dazu einen entsprechenden Eindruck verschafft. Ich freue mich auf Ihr Feedback und eigene Erfahrungen mit dem Thema Podcasting!

In den kommenden Artikeln dieser Serie werde ich mich weniger technischen Aspekten des Podcastings für Coaches widmen, vielmehr plane ich aktuell eine Work-Story mit meinem o.g. Klienten Mike Meffert, der sich seit Jahren intensiv mit musikgestütztem Coaching beschäftigt. Zusammen stürzen wir uns direkt in die Aufnahme einzelner Sequenzen für seine neue Webseite und vertiefen unsere Erfahrung mit diesem Medium. Des Weiteren werde ich mich mit speziellen Formaten innerhalb des Podcastings wie dem Führen von Interviews befassen.

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